Vorlesungen

Programm für das Sommersemester 2016

Unsere neue Vorlesungszeit wird bunt und spannend. Genau die richtige Mischung für neugierige Kinderuni-Studierende. Doch seht selbst:

Was erzählen uns Flüchtlinge?


PD Dr. phil. Julia Schulze Wessel
Sozial- und Politikwissenschaftlerin am Lehrstuhl für Politische Theorie und Ideengeschichte der Technischen Universität Dresden

Flüchtlinge haben viele Geschichten zu erzählen. Diese handeln vom Verlassen der Heimat, von oftmals langen, unsicheren und gefährlichen Wegen und vom Ankommen in einer neuen Gesellschaft. Es sind Geschichten über ein verlorenes Zuhause, über Not und Gewalt aber auch Geschichten von Aufbruch, Hoffnung, Freundschaft und Glück. Unter den Flüchtlingen gibt es auch sehr viele Kinder. Warum mussten sie fliehen? Und könnt Ihr Euch vorstellen, wie es ist, das eigene Zuhause verlassen zu müssen? Wie fühlt sich ein Kind, das alleine oder mit der Familie flieht? Was passiert bei der Ankunft in einem neuen Land? Über diese Fragen möchte Julia Schulze Wessel zusammen mit Menschen, die als Kinder und junge Erwachsene geflohen sind, sprechen.

Dienstag, 27. September 2016 – 17:30 Uhr
Deutsches Hygiene-Museum, Großer Saal

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Mit dem Cello unterwegs von New York nach Dresden


Jan Vogler
Cellist und Intendant der Dresdner Musikfestspiele sowie Künstlerischer Leiter des Moritzburg Festivals

Das Cello ist ein besonderes Instrument: Es klingt nicht so tief wie ein Kontrabass und nicht so hell wie eine Geige. Man sagt, es kann genauso schön singen wie die menschliche Stimme. Jan Voglers Cello wurde vor 300 Jahren in Italien gebaut. Heute erklingt es in den Konzertsälen überall auf der Welt und spielt zusammen mit großen Orchestern in Europa, in Asien, ja sogar in New York. Von diesen Reisen können Jan Vogler und sein Cello viele Geschichten erzählen. Einige davon werden wir in dieser Vorlesung hören.

Dienstag, 25. Oktober 2016 – 17:30 Uhr
Technische Universität Dresden, Hörsaal 3 im Hörsaalzentrum

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Warum fallen Flugzeuge nicht vom Himmel?


Prof. Dr.-Ing. Hartmut Fricke
Professor am Institut für Luftfahrt und Logistik der Technischen Universität Dresden

Vor mehr als 200 Jahren gelang es den Brüdern Montgolfier zum ersten Mal, erfolgreich einen Heißluftballon durch das Verbrennen von Wolle in die Lüfte steigen zu lassen. Sie machten sich die Prinzipien des statischen Auftriebs zunutze. Etwa 100 Jahre später gelang es Otto Lilienthal, die Theorie des dynamischen Auftriebs in die Wirklichkeit umzusetzen. Nun konnten verschiedene Städte durch Flugstrecken miteinander verbunden werden. Seither hat sich viel getan. Heute fliegen jährlich Millionen von Flugzeugen mit überwiegend modernen Triebwerken durch die Luft und lassen dabei manchmal schön aussehende Kondensstreifen entstehen. Sind diese aber nur schön oder müssen wir Angst um unsere Umwelt haben?

Dienstag, 8. November 2016 – 17:30 Uhr
Technische Universität Dresden, Hörsaal 3 im Hörsaalzentrum

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Warum ist Blut ein ganz besonderer Lebenssaft?


Prof. Dr. Rainer Ordemann
Hämatologe und Oberarzt an der Medizinischen Klinik und Poliklinik I des Universitätsklinikums Dresden

Das Blut ist rot. Blut fließt durch unsere Adern. Es versorgt uns ein Leben lang und transportiert wichtige Dinge durch unseren Körper. Ohne Blut können wir nicht leben. Warum das so ist, und wie das alles funktioniert, erfahrt ihr in dieser Vorlesung. Ihr werdet von Königinnen hören, die als Mutterzellen das Blut immer wieder erneuern, von roten Zellen, die wie Lastwagen für den Transport von wichtigen Stoffen zuständig sind und von weißen Zellen, die als Polizisten im Körper aufpassen, dass keine Bösewichte kommen. Und ihr werdet von Plättchen hören, die dafür sorgen, dass wir nicht bluten, wenn wir uns beim Spielen verletzt haben.

Dienstag, 22. November 2016 – 17:30 Uhr
Deutsches Hygiene-Museum, Großer Saal

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Fotos: Technische Universität Dresden
Stabsstelle Kommunikation und Corporate Identity

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