DIE THEMEN FÜR DAS WINTERSEMESTER 2018/19

... stehen jetzt fest.

08.06.2018

Im Wintersemester 2018/19 könnt ihr euch auf folgende Themen freuen:

2. Oktober im Deutschen Hygiene-Museum Dresden

Warum wird Dresden Elbflorenz genannt?

Wenn Touristinnen und Touristen von Dresden schwärmen, nennen sie die Stadt oft Elbflorenz. Doch woher kommt dieser Beiname und was haben das sächsische Dresden und die italienische Stadt Firenze in der Toskana wirklich gemeinsam? Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Florenz und Dresden beleuchten wir die historischen Wurzeln, erklären was eine Städtepartnerschaft ist und wo wir in Dresden florentinische Spuren finden können. Vielleicht bekommt der ein oder andere auch Lust, seinen nächsten Urlaub in Florenz zu verbringen oder Dante zu lesen.

Prof. Dr. Maria Lieber, Professorin für Romanistik und Direktorin des Italien-Zentrums der TU Dresden | PD Dr. Christoph Oliver Mayer, Privatdozent für französische und italienische Kultur- und Literaturwissenschaft an der TU Dresden
 

23. Oktober im Hörsaalzentrum der Technischen Universität Dresden

Wie kommen all die Dinge ins Museum?

Tausende spannende Objekte aus vielen verschiedenen Regionen der Welt werden heute in unseren ethnologischen Museen aufbewahrt. Auch in Dresden, Leipzig und Herrnhut gibt es große Sammlungen solcher Gegenstände. Aber wie kommen all diese tollen Dinge aus Afrika, Ozeanien, Australien, Asien, Amerika und Europa genau dort hin? Jedes einzelne Stück hat seine eigene Vergangenheit und erzählt unglaublich viele unterschiedliche Geschichten. Wir wollen uns mit diesen Hintergründen beschäftigen und herausfinden, ob diese Dinge wirklich in unsere Museen gehören.

Nanette Jacomijn Snoep, Ethnologin und Direktorin der drei Museen für Völkerkunde in Sachsen – Grassi Museum für Völkerkunde zu Leipzig, Museum für Völkerkunde Dresden und Völkerkundemuseum Herrnhut
 

6. November im Deutschen Hygiene-Museum Dresden

Können sich Menschen in der Zukunft Superkräfte kaufen?

Für den menschlichen Körper gibt es viele Ersatzteile: Künstliche Hände, Beine, sogar Augen und Ohren. Noch sind diese Ersatzteile nicht so gut wie das Original: Mit einer künstlichen Hand kann man nicht Klavier spielen. Es kann aber gut sein, dass sich das in Zukunft ändert. Schon heute springt ein Weitspringer mit einem künstlichen Bein weiter als Sportler mit zwei Beinen aus Fleisch und Blut. Vielleicht gibt es in Zukunft viel mehr Ersatzteile, die besser sind als das Original. Wir müssen uns deshalb schon heute fragen, ob wir eine solche Zukunft wollen. Wer wird sich das leisten können und was macht das mit den Menschen?

Prof. Dr. Bertolt Meyer, Professor für Organisations- und Wirtschaftspsychologie an der Technischen Universität Chemnitz
 

20. November im Hörsaalzentrum der Technischen Universität Dresden

Gebärdensprache: Alles nur Pantomime?

Bestimmt habt ihr im Film schon einmal Menschen gesehen, die sich lautlos aber gestikulierend gegenüberstanden. Ist euch dabei aufgefallen, dass sie nie die Augen voneinander ließen? Waren das vielleicht Agenten, die geheime Zeichen austauschten? Nein – es waren sicher gehörlose Menschen, die sich mit ihren Händen
unterhalten haben. Sie „hören“ mit den Augen. In dieser Vorlesung lernt ihr die Deutsche Gebärdensprache kennen. Vielleicht könnt ihr euch danach lautlos verständigen und euch mittels geheimer Zeichen mit euren Freunden verständigen. Freut euch auf einen spannenden Einblick in die Welt der tauben Menschen.

Norbert Richter, Fachberater im Kontext Hörschädigung, Dresden | Sabine Flohr, Gebärdensprachpädagogin, staatlich geprüfte Dozentin für Gebärdensprache, Dresden | Andreas Mischke, Dipl. Gebärdensprachdolmetscher, Bankkaufmann, Dresden | Sindy Christoph, Dipl. Gebärdensprachdolmetscherin, Berufspädagogin, Dresden
 

Findet ihr die Themen auch so spannend wie wir?

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