Sommersemester 2011

Vorlesungen im Sommersemester 2011

Sonnenstrom aus der Wüste


Prof. Dr. Hans Müller-Steinhagen
Rektor der Technischen Universität Dresden

Um unsere Bedürfnisse nach Wärme, Licht und Mobilität zu befriedigen, verbrennen wir Menschen Kohle, Erdöl und Erdgas in großen Mengen, etwa eine Million mal schneller als die Natur sie wieder erneuern kann. Bei der Verbrennung dieser Stoffe entstehen außerdem umweltschädliche Gase.
Unsere Sonne wird noch etwa 5 Milliarden Jahre lang die Erde mit Wärme und Licht versorgen. Deswegen wäre es besser, wenn wir diesen Sonnenschein auch nutzen könnten, um elektrischen Strom herzustellen. Das geht am besten und billigsten dort, wo viel Sonne scheint, nämlich in den Wüstenregionen der Welt. Wenn man diesen Strom dann nach Deutschland leiten könnte, wäre unsere Energieversorgung gesichert. Auch wenn das wie aus einem Zukunftsroman klingt, inzwischen haben Ingenieure die notwendige Technik erarbeitet und große Firmen die ersten Großkraftwerke in Nordafrika geplant.

Dienstag, 05. April 2011 – 17:30 Uhr
Technische Universität Dresden, AUDIMAX im Hörsaalzentrum

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Wer rechnet besser, Mensch oder Computer?


Prof. Dr. Axel Voigt
Mathematiker, Direktor des Institutes für Wissenschaftliches Rechnen der Technischen Universität Dresden

Computer können unglaublich schnell rechnen. JUGENE, der größte Computer in Deutschland kann z.B. in einer Sekunde über 1.000.000.000.000 (1 Billion) Zahlen zusammenzählen. Wenn alle Menschen auf der Welt rechnen würden, müsste jeder 200 Zahlen addieren, um das zu schaffen, was dieser Computer in einer Sekunde schafft. Also eines ist klar: Der Computer kann schneller rechnen als wir, aber vielleicht können wir geschickter rechnen.

Dienstag, 19. April 2011 – 17:30 Uhr
Technische Universität Dresden, AUDIMAX im Hörsaalzentrum

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Wie wird man Tänzer/in?


Prof. Jose Biondi
Professor für Zeitgenössischen Tanz, Palucca Hochschule für Tanz Dresden

Angela Rannow
wissenschaftliche Mitarbeiterin, Palucca Hochschule für Tanz Dresden, gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der O2 (Klasse 6)

Tanzen kann jeder - aber nicht unbedingt vor einem gespannten, kritischen Publikum. Um eigenen Ideen tänzerisch nachspüren zu können, bedarf es nämlich vieler Voraussetzungen. Und erst recht schwierig wird es, wenn die Vorstellungen eines Choreografen, also des Erfinders eines Tanzstücks, umgesetzt werden sollen. Nach wie vor gibt es in der modernen Tanzwelt Feen und Prinzen, Spitzenschuhe und –röckchen. Aber keinesfalls ist hier alles nur altmodisch rosarot und oft wird sogar barfuss getanzt. Heute werdet Ihr erfahren, was den Bühnentanz vom geselligen Tanzen unterscheidet, woraus ein Tanzstück besteht und wie zukünftige professionelle Tänzer/innen lernen.

Dienstag, 03. Mai 2011 – 16:15 und 17:30 Uhr
Deutsches Hygiene-Museum, Großer Saal

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Ein Blick in Dein Inneres?


Prof. Dr. med. Nasreddin Abolmaali
Radiologe und Kinderradiologe, Oberarzt am Institut für Radiologische Diagnostik des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden & Leiter der Forschungsgruppe Imaging im OncoRay der TU Dresden

Für die Heilung von Verletzungen und Krankheiten brauchen Ärzte Bilder von dem was im Körper passiert ist. Spezialärzte für Bildgebung, nämlich Radiologen und Nuklearmediziner, beschäftigen sich seit über 100 Jahren damit, diese Bilder immer besser zu machen. Methoden wie „Röntgen“ & Co. werden heute vorgestellt. Du wirst sehen, wie sie funktionieren und was man damit im Körper sehen kann.

Dienstag, 17. Mai 2011 – 17:30 Uhr
Technische Universität Dresden, AUDIMAX im Hörsaalzentrum

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Religiöse Feste: Alles nur Theater?


PD Beatrix Hauser
Ethnologin am Seminar für Ethnologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

In allen Religionen der Welt gibt es aufwändige Rituale und Feste. Oft (ver-) kleiden sich die Menschen dabei auf besondere Weise und machen außergewöhnliche Dinge. Warum tun sie das eigentlich? Worin unterscheiden sich solche Feste vom Alltag? Und wie kommt es, dass bei solchen Festen manchmal ausgerechnet solches Verhalten gewünscht wird, das sonst verpönt ist? In dieser Vorlesung soll diesen Fragen anhand von Beispielen aus verschiedenen Kulturen nachgegangen werden.

Dienstag, 07. Juni 2011 – 16:15 und 17:30 Uhr
Deutsches Hygiene-Museum, Großer Saal

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Fotos: Technische Universität Dresden
Dezernat 7 - Strategie und Kommunikation

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