Sommersemester 2019

Wie formt sich ein Lebewesen?


Prof. Dr. Stephan Grill
Biophysiker am Biotechnologischen Zentrum der Technischen Universität Dresden

Bild: Jan Huisken, MPI-CBG

Jedes Lebewesen besteht aus Millionen von Zellen. Woher wissen all diese Zellen, wo sie hin müssen und was sie zu tun haben? Wie können sich aus Zellen Organe bilden; wie kann sich beispielsweise eine Hand formen? In diesem Vortrag wird Prof. Grill erläutern, wie Zellen sich verbinden und wie sie selber Kräfte aufbringen, um sich zu organisieren und um Zellverbände und Gewebe in die richtige Form zu bringen. Am Beispiel einer Fliege, eines Fisches und eines Wurms wird er die Ähnlichkeit zwischen wachsenden Lebewesen und einem Stück Knetmasse veranschaulichen und erklären, wie sich Lebewesen im Gegensatz zur Knete ganz alleine und völlig selbständig formen können.

Dienstag, 02. April 2019; 17:30 Uhr
Technische Universität Dresden, Hörsaal 3 im Hörsaalzentrum

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Ich hab dich zum Knuddeln gern! Warum sich Streicheln so gut anfühlt


Jun.-Prof. Dr. Ilona Croy
Psychologische Psychotherapeutin, Klinik und Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatik, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden

Bild: Oliver Killig

Ihr wisst sicherlich, wie schön es ist, bei den Eltern früh ins Bett zu huschen und erst mal ausgiebig zu knuddeln. So eine Umarmung tut richtig gut. Besonders, wenn wir traurig sind, suchen wir den Trost in den Armen unserer Familie und Freunde. Aber warum ist das eigentlich so? Ein Grund ist, dass unser Herzschlag langsamer wird, wenn wir berührt und gestreichelt werden. Das bedeutet, dass wir uns entspannen. In dem Vortrag erfahrt ihr, wofür Berührung noch alles gut ist, wie Berührung in unser Gehirn kommt und was mit unserem Körper passiert, wenn wir berührt werden.

Dienstag, 09. April 2019; 17:30 Uhr
Deutsches Hygiene-Museum, Großer Saal

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Was ist auf der Sonne los?


Prof. Dr. Manfred Schüssler
Sonnenphysiker am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung, Göttingen

Bild: NASA Goddard Space Flight Center, JHU / APL

Ohne Sonne gäbe es kein Leben auf der Erde, denn sie spendet uns Licht und Wärme. Aber die Sonne ist viel mehr als nur eine Wärmelampe: Ständig brodelt es an ihrer Oberfläche, seltsame dunkle Flecken tauchen auf und vergehen wieder, immer wieder spuckt sie riesige heiße Gaswolken aus. Es stellen sich also viele Fragen: Was ist die Sonne eigentlich? Hat es die Sonne schon immer gegeben oder wo kommt sie denn her? Warum ist die Sonne so unruhig? Dazu schauen wir uns die Sonne einmal ganz aus der Nähe an und beantworten dabei auch die brennende Frage: Hat die Sonne Haare?

Dienstag, 30. April 2019; 17:30 Uhr
Deutsches Hygiene-Museum, Großer Saal

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Wie erforscht man etwas, das man nicht sehen kann? Eine Vorlesung über elektrischen Strom


Dr. Jens Müller
Ingenieur an der Professur für Grundlagen der Elektrotechnik, Technische Universität Dresden

Bild: Dr. Jens Müller

Seit über 2.500 Jahren untersuchen Menschen elektrische Erscheinungen. Heute nutzen wir sie in Geräten, ohne die wir uns ein Leben gar nicht mehr vorstellen können – Handys, Lampen, Straßenbahnen, Fernsehgeräte und viele mehr. Doch was ist eigentlich „Strom“? Wo kommt er her und wie kann man ihn nachweisen, obwohl man ihn doch gar nicht sieht? Um diese Fragen zu beantworten, erforschen wir in der Vorlesung die Entstehung, Wirkung und Anwendung von Elektrizität anhand interessanter Experimente.

Dienstag, 14. Mai 2019; 17:30 Uhr
Technische Universität Dresden, Hörsaal 3 im Hörsaalzentrum

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Fotos: Technische Universität Dresden
Dezernat 7 - Strategie und Kommunikation

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