Wintersemester 2014/15

Musik als Glückserlebnis


Dr. Tom Fritz
Hirnforscher am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften Leipzig

 

Andere Länder andere Sitten – das gilt auch in der Musik. Was die Mafa im Norden Kameruns zu Tränen rührt, klingt für uns eher wie ein Hupkonzert.  Die von den Mafa verwendeten Flöten sind sehr anstrengend zu spielen, aber gerade das scheint ihre Begeisterung am Musikmachen noch zu steigern. Denn so können die Musiker ihre musikalischen Gefühle richtig „ausleben“ und sich in rauschhafte Glückszustände versetzen. Genau dieses Prinzip haben Forscher nun in einer neuartigen Musiktechnologie verwendet: Innerhalb weniger Minuten kann man durch schweißtreibendes Fitnesstraining und Musikmachen musikalische Glückserlebnisse erzeugen.

Dienstag, 23. September 2014 – 16:15 und 17:30 Uhr
Großer Saal des Deutschen Hygiene-Museums

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Mit 26 Buchstaben Welten bauen


Prof. Dr. Nanna Fuhrhop
Sprachwissenschaftlerin am Institut für Germanistik der Universität Oldenburg

 

Um die spannende Geschichte von Harry Potter zu erzählen, brauchte die englische Schriftstellerin Joanne K. Rowling über 4.000 Seiten – aber nur 26 verschiedene Buchstaben. Mehr gibt das englische Alphabet nicht her, auch das deutsche Alphabet besteht aus nur 30 Buchstaben. Doch diese wenigen Zeichen bilden die Grundlage für eine vielseitige Erscheinung: die Schrift. Sie begegnet uns in Büchern und Zeitungen, auf Stadtplänen und Bahntickets, auf Schildern und Ausweisen. Mit ihrer Hilfe können wir Aufsätze und Liebesbriefe schreiben, Geburtstagseinladungen oder SMS. Die Schrift ist der Schlüssel zu unserer Welt. Doch wie ist sie eigentlich entstanden? Ist die Form der Buchstaben ein Zufall? Wie sieht die Schrift in anderen Ländern aus, zum Beispiel in China oder Russland? Das und vieles mehr erfahrt Ihr bei der Vorlesung an der Kinder-Uni.

Dienstag, 30.September 2014 – 16:15 und 17:30 Uhr
Großer Saal des Deutschen Hygiene-Museums

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Von Blüten und Mythen – Wie sich die alten Griechen die Entstehung von Pflanzen dachten


Dr. Matthias Korn
Lehrbeauftragter am Institut für Klassische Philologie an der Technischen Universität Dresden

Felicitas Buhl
Schülerin der Jahrgangsstufe 12 des Weißeritz-Gymnasiums Freital

 

 

Baum

 

Typisch für griechische Mythen sind Begegnungen zwischen Göttern und Sterblichen. In den zahlreichen Sagen zur Entstehung von Pflanzen begegnen uns bekannte Gottheiten wie Aphrodite, Dionysos und Zeus. In der Vorlesung werden wir davon erfahren, wie sich die alten Griechen die Entstehung z. B. der Narzisse, des Adonisröschens und des Olivenbaums dachten, und auf der Leinwand erleben, wie eine junge Künstlerin dies gleich in hinreißende Zeichnungen umsetzt. Und schließlich wird Felicitas euch zur eigenen künstlerischen Betätigung einladen.

Dienstag, 04. November 2014 – 17:30 Uhr
Technische Universität Dresden, AUDIMAX im Hörsaalzentrum

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Coole Ideen für heiße Sonnenstrahlen


Prof. Dipl.-Ing. Timo Leukefeld
Firma Timo Leukefeld – Energie verbindet, Freiberg

Baum

 

Die Sonne ist eine saubere Energiequelle für alle Menschen auf der Erde. Das Sonnenlicht kann technisch genutzt werden, um daraus zum Beispiel Wärme oder Strom für unsere Häuser und Fabriken zu erzeugen. Im Vortrag wird gezeigt, was sich Ingenieure für tolle Erfindungen ausgedacht haben, um die Sonnenstrahlen beispielsweise im Sommer einzufangen und diese Energie bis in den Winter, wo wenig Sonne scheint, aufzuheben und zu speichern. So entstehen kluge Häuser, die sich selbst mit Wärme und Strom aus der Sonne versorgen und gleichzeitig noch Tankstelle für das Elektroauto sind.

Dienstag, 18. November 2014 – 17:30 Uhr
Technische Universität Dresden, AUDIMAX im Hörsaalzentrum

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Das ist auch meine Familie!


Katrin Benedict
Familienrichterin und Strafrichterin am Amtsgericht Zerbst (Sachsen-Anhalt)
 

 

Kinder wollen in einer Familie leben, mit Mutter, Vater, Geschwistern und Großeltern. Doch was passiert wenn sich Eltern trennen wollen? Habe ich als Kind ein Recht da mitzureden oder wenigstens zu entscheiden, wo ich leben will? Kann ich besuchen, wen und wann ich will? Wer tritt vor Gericht für mich ein? In der Vorlesung wird gezeigt, welche Rechte ihr habt, wer Euch helfen kann und wie ihr mit schwierigen Situationen in der Familie umgehen könnt.

Dienstag, 09.Dezember 2014 – 16:15 und 17:30 Uhr
Großer Saal des Deutschen Hygiene-Museums

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Fotos: Technische Universität Dresden
Dezernat 7 - Strategie und Kommunikation

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