Warum Marco Polo keine Angst vor dem Kaiser von China hatte

Prof. Dr. Marina Münkler
Professorin für ältere und frühneuzeitliche Literatur und Kultur an der TU Dresden

Vor mehr als 750 Jahren reiste Marco Polo mit seinem Vater und seinem Onkel nach China. Marco war siebzehn Jahre alt und hatte Venedig vorher noch nie verlassen. Als er nach 25 Jahren zurückkam, war ihm Venedig fremd geworden. Nichts gefiel ihm mehr so gut wie China. Marco Polo fand das Fremde wunderbar. Und niemanden bewunderte er mehr als Khublai Khan, den mongolischen Kaiser von China, vor dem die ganze Welt zitterte. Warum aber hatte der junge Marco keine Angst vor ihm, und warum dachte er nicht, zu Hause wäre alles besser?

Dienstag, 06. Oktober 2015 – 17:30 Uhr
Großer Saal des Deutschen Hygiene-Museums
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